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Bleib doch: KollegInnen wieder an Bord holen

Die innere Kündigung ist ein lautloser, mentaler Ausstieg aus dem Unternehmen. Wie kann man dem entgegenwirken? Es ist ein Klischee aus dem Buche: Der demotivierte Beamte, der sich mit Fleiß der absoluten Arbeitsverweigerung nähert. Berge von unbearbeiteten Akten, geschlossener Schalter, dafür fein säuberlich aufgereihte Radieschen auf dem Pausenbrot-Teller. Das einzige wirklich bedeutsame Tagesziel: Der Feierabend. Die Menschen in der Warteschlange entwickeln Mordgelüste. ArbeitnehmerInnen in der freien Wirtschaft sind davon meilenweit entfernt, oder?

Schon längst nicht mehr bei der Sache – wie die Innere Kündigung Teams lähmt

Diverse arbeitspsychologische Studien, Selbst-Tests im Netz und eine breite Diskussion über nachhaltige Arbeitsmotivation zeugen vom Gegenteil: Mentale Kündigung ist ein verbreitetes Problem. Distanzieren sich MitarbeiterInnen innerlich von ihrer Arbeit, gibt es dafür viele Gründe. Während sich die einen etwa ungerecht behandelt oder nicht genügend wertgeschätzt fühlen, verweigern die anderen aufgrund freudloser Tätigkeiten. Die Folge: Arbeit bleibt liegen, KollegInnen müssen einspringen und übernehmen, sind überlastet. Die Stimmung ist angespannt, kreativen Neuentwicklungen fehlt der Nährboden. Teams arbeiten zunehmend ineffizient, wenig innovativ und das allgemeine Klima unter den Teammitgliedern – schlimmstenfalls im gesamten Unternehmen – leidet.

Mitarbeiter auf Sinnsuche: Fündig werden sie in harmonischen Teams

Innerlich schon lange weg? Für diesen Zustand liefern mangelnde Wertschätzung, wenig motivierende Tätigkeiten, der industrielle Konflikt im Allgemeinen zwar grundlegende Erklärungen. Doch die greifen zu kurz. Längst hat die Generation Y die Führungsebene erreicht, viele der Leistungsträger zählen vermehrt zur Generation Z, die Millenials stehen in den Startlöchern. So verschieden diese Gruppierungen sein mögen, sie eint das Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit ihres Tuns. Fehlt diese, wird tatsächlich – oder eben innerlich – gekündigt. Was also kann dem gemeinsamen Arbeiten Sinn verleihen? Eine gelebte Unternehmensphilosophie kann beispielsweise diesen Wunsch nach Bedeutung erfüllen. Oder aber das Wie, der Spirit des gemeinsamen Arbeitens: Wenn alle an einem Strang ziehen, dasselbe höhere Ziel verfolgen, im Flow kollaborieren. Wie beflügelnd Harmonie sein kann, weiß jeder, der sie schon einmal in der Teamarbeit erlebt hat.

Warum wir den Drive des Wohlgefühls im Team nicht unterschätzen sollten

Dieser Drive, der im Inneren eines effektiv interagierenden Teams entsteht, sorgt für ein Gefühl des Aufgehoben-Seins in Sinnhaftigkeit. Diese besondere und förderliche Stimmungslage ist eine kaum zu überschätzende Ressource. Wie von selbst minimiert sich mit ihr der Frust über unbeliebte Aufgaben, mangelnde Wertschätzung und Ratlosigkeit über die Bedeutung des eigenen Tuns. Sicher, nach wie vor ist eine attraktive Vergütung ebenso wichtig, wie jeden einzelnen Mitarbeiter mit Fingerspitzengefühl zu motivieren. Doch um eine innere Kündigung zu vermeiden, sollten Unternehmen heutzutage insbesondere Wert darauflegen, wie Teams zusammengesetzt und gestaltet sind. Und ob die Teammitglieder in der Lage sind, sich gegenseitig zu inspirieren. Darum legen wir den Fokus auf die optimalen Teamzusammenstellungen. Teams, die sich gegenseitig motivieren, in ihren Fähigkeiten ergänzen und sich voranbringen.

Erfolg hängt vom Team ab – Team Design für passende Teams

Das Team ist Motor und Möglichkeitsraum für Entwicklung. Die präzise Zusammenstellung der Teammitglieder ist daher eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmensführung. Doch wie erreicht man das, wenn die Auswahl doch den subjektiven Kriterien eines unbeteiligten Recruiters überlassen wird, der das Team nicht kennt?

KI-basiertes Personalhandling bringt dabei entscheidende Vorteile: Von vornherein ist sichergestellt, dass im Kontext der jeweiligen Team- und Projektstruktur für jeden der richtige Platz gefunden wird. Die Teamkonstellation wird weder dem Zufall oder dem Bauchgefühl einer einzelnen Person überlassen. Die Kombination aus objektivem computergesteuertem Matching und dem Fokus auf die menschlichen Motivationen und Überzeugungen der MitarbeiterInnen, ermöglicht so ein Motivationsfeld, das weiter geht als schicke Büros und gute Bezahlung. Auch verloren geglaubte KollegInnen können durch einen neuen, viel passenderen Platz im Teamgefüge zurück zu ihrer ganz eigenen Motivation geführt werden. Das Radieschen-Aufreihen hat ein Ende. Der Spirit ist zurück.


MatchManao Team Motivation

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