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Ist dein Team ein erfolgreiches Team?

Unternehmen setzen auf Teamarbeit, die Blogs und Ratgeber sind voll davon. Doch was ist das Geheimnis? Wie wird aus einem Haufen Einzelkämpfer eine Gruppe von motivierten Menschen? Schauen wir uns an, welche Faktoren ein erfolgreiches Team kennzeichnen:

Was genau macht ein Team zu einem erfolgreichen Team?

Als erstes braucht es eine Richtung

Um eine hohe Arbeitsmoral und ein wirkliches Wir-Gefühl zu haben, braucht es eine Vision. Denn die Zusammengehörigkeit und die Teambildung werden entscheidend davon beeinflusst, ob Teams auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.

Die Stanford University hat Charakteristiken effizienter Teams untersucht. Der Leitsatz „Die Ziele werden von jedem Teammitglied als bedeutsam und wichtig erachtet.“ Sagt schon alles, oder?

OrganisAtion ist das O und A – 🙂 

Auch ein Hochleistungsteam mit lauter Individualisten braucht ein bisschen Struktur. Denn neben dem Ziel ist es wichtig, ein klares Verständnis davon zu haben, welche Schritte nun im Team gegangen werden. Ablaufpläne, Prozesse und Strukturen sind keine reinen Überbleibsel der vergangenen Führungskultur, sondern wichtige Merkmale einer guten Zusammenarbeit im Team.

Wo befinden wir uns, was ist das Ziel, wie kommen wir dahin und was haben wir schon erreicht? Wenn diese Fragen geklärt sind, kann sich das Team auf die Aufgaben konzentrieren und seine Kompetenzen nutzen.

Verantwortlichkeit am Gesamterfolg des Teams

Schuldzuweisung oder gar das Ablehnen der Verantwortung ist ein schwieriger Punkt in der Teamarbeit. Denn nur wenn sich Teammitglieder gemeinschaftlich für den Erfolg des Projektes oder des Unternehmens verantwortlich fühlen, kann das Team zu einem erfolgreichen Team werden. Das Commitment, die Arbeitsmoral und die Loyalität spielen hierbei eine große Rolle in der Zusammenarbeit.

Seid eine Einheit

All die vorherigen Punkte zeigen bereits, dass es schwieriger wird, wenn man sich als Kontrahenten sieht. Wenn ein Team verinnerlicht, dass es gemeinsam zum Erfolg beiträgt, dann kommt der gewünschte Spirit. Als Einheit zeigt man nicht mit dem Finger auf den Kollegen, wenn er mit seinen Aufgaben nicht fertig wird, sondern man springt mit ein. Denn es geht nicht darum, ob es sein Erfolg ist oder deiner – es ist euer Erfolg.

Kommunikation – Lob, Feedback und Kritik

Dass Feedback wichtig ist, wissen wir mittlerweile alle. Doch mit Kritik halten wir uns nach wie vor zurück. Wenn dann mal ein ernstes Gespräch ansteht, ist die Angst davor noch größer. Denn eventuell werden Themen aus dem letzten halben Jahr auf den Tisch gepackt und der Kollege zählt alle Fehlleistungen auf… Regelmäßiges Feedback ist daher umso wichtiger, damit Themen gar nicht so überdimensional werden. Ja, Feedback darf auch mal nicht so gut ausfallen, es muss aber auf jeden Fall konstruktiv sein. Wichtig ist auch, davor ein Verständnis davon zu schaffen, wofür das Feedback da ist. Es geht nicht darum, dass man sagt, was die andere Person schlecht gemacht hat. Es geht darum, wie sie es den anderen im Team etwas leichter machen kann. So trägt jeder seinen Teil zu einer guten Zusammenarbeit im Team bei. Findet gemeinsam eine Lösung, wie solch eine Problemsituation in Zukunft vermieden werden kann. Dazu ist es wichtig, dass du erst mal weißt, wie du selbst bist, wie du arbeiten willst und was dir wichtig ist. Das zu wissen und es kommunizieren zu können, ist die Basis für die Zusammenarbeit mit deinem Team. Nimm dazu gerne unsere kostenlose Persönlichkeitsanalyse als Unterstützung.

Erkenne die Rollen des Teams

Zusammenarbeit bedeutet, zusammen zu arbeiten. Doch dies kann nur geschehen, wenn sich jeder seinen Aufgaben bewusst ist. Nur dann können die Aufgaben ineinandergreifen und den Projekterfolg und den Vorsprung sichern. Eine häufige Ursache für unklare Aufgabenzuteilungen ist das fehlende Bewusstsein für die Teamrollen. Durch eine Zuteilung der Teammitglieder entsprechend ihrer Rollen, werden die Potenziale optimal genutzt und die Effizienz im Team erhöht.

Anhand dieser Faktoren kannst du einschätzen, ob dein Team erfolgreich ist. Dabei spielt auch die eigene Einschätzung und Wahrnehmung eine wichtige Rolle. Selbst wenn alle Faktoren auf „erfolgreich“ hinweisen, kann deine eigene Wahrnehmung eine andere sein. Dann solltest du genauer identifizieren, wo der Schuh drückt. Anhand unseres Worksheets zum Thema Arbeits-un-zufriedenheit kannst du hier schon einige Kriterien tiefer analysieren. Oder ihr startet die Teamanalyse, diese schlüsselt die unterschiedlichen Faktoren wie Rollen, Werte und Arbeitsweisen detaillierter auf und zeigt klare Handlungsempfehlungen auf.

Warum gute Zusammenarbeit so essenziell ist?

Ein Team ist noch kein Team – erst wenn ihr wirklich zusammenarbeitet, kann Großartiges entstehen.Verständnis und Vertrauen sind dabei die wichtigsten Bausteine. Verständnis für einen selbst, für die anderen im Team und für die Situation des Teams. Wenn wir dann das Vertrauen haben, dass wir ehrlich und offen mit unserem Team sprechen können, dann kann auch auf die einzelnen Situationen eingegangen werden. So schafft ihr ein Team, in dem ihr euch alle so einbringen könnt, wie ihr seid. Mit all euren Stärken, Fähigkeiten und Potenzialen.

Unsere Teamanalyse und unsere Teamentwicklung unterstützen dabei. Denn genau dafür sind sie gemacht – für ein Team, das sich vertraut, versteht und gemeinsam Herausragendes schafft.


Photo by Hannah Busing on Unsplash

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