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Zusammenarbeit im Team

Jeder spricht von der Zusammenarbeit, doch was genau bedeutet das? Klar, wir sitzen mit unseren Kollegen im Büro. Doch wann arbeiten wir zusammen, und wann arbeiten wir nur gleichzeitig und zufällig nebeneinander? Lasst uns gemeinsam die Faktoren anschauen, die es für eine gute Teamarbeit braucht und wie man die Zusammenarbeit im Team verbessern kann.

Was braucht man für eine gute Zusammenarbeit?

Ein Team ist nur so stark wie die einzelnen Mitglieder. Doch bei einer Zusammenarbeit kommt es auf mehr an. Diese fünf Merkmale der Zusammenarbeit hat Google in seinen Teams identifiziert (Project Aristotle).

Psychologische Sicherheit

Gemeinsam an Themen arbeiten braucht einen gewissen Schutz. Und zwar die Sicherheit, dass jeder Mitarbeiter zugeben kann, wenn er etwas nicht weiß oder kann oder Zweifel an der Lösung hat. Um die Zusammenarbeit im Team zu verbessern braucht es psychologische Sicherheit, damit Mitarbeiter frei sprechen können und sich trauen nachzufragen.

Konstruktives Feedback, Gefühle und offene Meinungsäußerungen sind hier nur drei Beispiele für den Rahmen der psychologischen Sicherheit. Gerade bei gemeinsamen Brainstormings kann man diese Aspekte gut beobachten.

Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit

Nicht nur in einer Sportmannschaft kommt es auf den Zusammenhalt an. Auch in einem Team muss man sich aufeinander verlassen können. Nur so kann alles zeitlich und fachlich passend geliefert werden. Denn in einer guten Zusammenarbeit bedingt ein Schritt den nächsten, und die Aufgaben bauen auf einander auf. Wenn nun ein Teilchen fehlt, gerät das ganze Gefüge ins Wanken. Wenn sich die Kollegen nicht darauf verlassen können, dass andere ihren Beitrag leisten, ist die Zusammenarbeit massiv gefährdet.

Verzögerungen kommen natürlich immer mal wieder vor. Doch in einem guten Team sprechen die Teammitglieder von sich aus darüber. Informieren statt Kontrollieren – diese Zuverlässigkeit muss im ganzen Team gelebt werden, damit die Zusammenarbeit in den Teams gestärkt wird.

Prozesse und Strukturen

Grundsätzlich braucht es eine klare Aufgabenverteilung. Bereiche müssen gut definiert sein und Verantwortlichkeiten geklärt.

Prozesse und Strukturen sind relevant für einen klaren und effizienten Flow. Dabei sind nicht unbedingt nur starre Abläufe gemeint, denn auch ein Innovationsprozess in einem kreativen Team kann gut strukturiert sein.

Auch die Ziele müssen dafür klar sein. Daran können die Prioritäten, Aufgabenverteilungen und Entscheidungskriterien des Teams klar und verständlich dargestellt werden. Das fördert die Eigenverantwortung und stärkt die Zusammenarbeit im Team.

Wirkung und Auswirkung

Nicht nur die jungen Generationen sind auf der Sinnsuche. Die Wichtigkeit ist schon lange ein relevanter Punkt in der Zusammenarbeit in einem Team. Denn Arbeitszeit ist Lebenszeit – und diese wollen wir sinnvoll nutzen. Daher wünschen sich Mitarbeiter, dass ihre Arbeit etwas bewirkt. Ob es eine Zuarbeit zu einer wichtigen Präsentation ist, die gesundheitliche Unterstützung der Mitarbeiter oder der neue Vertrag mit dem Kunden. Wir alle wollen einen Beitrag zum Unternehmenserfolg beitragen, solange wir die Verbundenheit mit der Firma spüren und nicht innerlich gekündigt haben.

Zu diesem Punkt gehört auch, dass man sich selbst weiterentwickeln will. Die Teammitglieder wollen nicht auf der Stelle treten und das Gefühl haben, nicht weiterzukommen. Die Bedeutsamkeit und der Fortschritt sind wichtige Punkte, die für eine gute Zusammenarbeit im Team ausschlaggebend sind.

Sinnhaftigkeit

Ist die Arbeit den einzelnen Teammitgliedern wichtig? Fühlt es sich sinnvoll an? Dabei ist nicht die philosophische Betrachtungsweise gemeint, sondern auch die sinnhafte Aufgabenverteilung. Es fördert eine gute Zusammenarbeit, wenn Mitarbeiter den Sinn erkennen. Ist der Neue dem Projekt zugewiesen, weil er die Fähigkeiten und das Interesse an dieser Tätigkeit hat? Oder liegen reine politische Entscheidungen dahinter?

Werden die Entwicklungspotenziale in dem Team sinnvoll eingebunden oder geht es um die reine Kapazitätenplanung? Persönliche Interessen und individuelle Stärken und Entwicklungswünsche sollen bei der Aufgabenverteilung mit einbezogen werden. Denn nur dann kann ein Mitarbeiter sein volles Potenzial einbringen und intrinsische Motivation entwickeln.

Wie könnt ihr jetzt eure Zusammenarbeit verbessern?

Jetzt stellst du dir die Frage, wie dein Team aufgestellt ist und wie ihr eure Zusammenarbeit verbessern könnt? Da können wir dir auf Anhieb drei Dinge empfehlen:

1. Starte mit deiner Persönlichkeitsentwicklung. Denn da fängt alles an, und nur wenn du dich selbst verstehst, können dich auch die anderen verstehen.

2. Geht intensiv und offen in den Austausch. Sprecht über die Punkte, die jedem auffallen und die euch in eurer Zusammenarbeit unterstützen können.

3. Als Basis dafür dient zum Beispiel unsere Teamanalyse, hier wird euer Team analysiert und die Einzelpersonen, aus denen es besteht. So versteht ihr euch selbst, und ihr versteht euer Team als Gesamtes besser.

Und wer es nicht erwarten kann: Hier geht’s bald zu unserer Teamentwicklung.


Photo by Vlad Hilitanu on Unsplash

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